Rezension - Schwarze Schwingen: Todesengel küsst man nicht -



Titel: Schwarze Schwingen: Todesengel küsst man nicht
Autor: Ela Mang
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Verlag: uebersinnlich bei Ueberreuter
Seiten: 100
Format: E-Book
Erscheinen: 26.10.2016
Preis: 2,99
ISBN: 978-3-7641-9092-7
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Reihe: nein 





Klappentext: 

In einem Feriencamp in Kroatien lernt die 16-jährige Mel den stillen und ernsten Arnon kennen. Mel ist fasziniert von ihm, obwohl sie den festen Vorsatz hat, sich niemals wieder zu verlieben. Doch außer ihr scheint keiner der anderen Campteilnehmer Arnon zu kennen. Nicht einmal ihrer besten Freundin Kara ist der gutaussehende Junge bisher aufgefallen. Als im Camp ein Junge beinahe ertrinkt, hat Melanie ein Déjà-vu, denn auch sie wäre als Kind einmal fast ertrunken. Und eine weitere Erkenntnis trifft Mel wie ein Schlag: Damals war Arnon in ihrer Nähe! Doch wie kann das sein? Nur eins kann sie mit Gewissheit sagen: Arnon und sie verbindet etwas Besonderes…

Cover:

Ein Traum! Und von wem ist es? Natürlich von dem Cover-Gott himself: Alexander Kopainski :D Einfach wunderschön - die Farben, die Details, es passt einfach super zum Titel. Ein geniales Cover!

Hauptfiguren:

Mel:
Mel ist ein typischer Teenager. Sie möchte einfach eine schöne Zeit mit ihrer Freundin Kara verbringen und ist sich dazu aber auch nicht "zu fein" in einem Sommercamp zu helfen. Sie ist trotz ihres jungen Alters sehr verantwortungsbewusst und manchmal schon etwas zu ernst. Der Liebe hat sie abgeschworen, da sie zu oft erlebt hat, wie Beziehungen in die Brüche gingen.

Kara:
Kara ist Mels beste Freundin und wesentlich "wilder". Oft hat sie Jungs kennengelernt, die ein Reinfall waren, weshalb sie der Männerwelt eigentlich auch abgeschworen hat. Als sie in Kroatien dann Jan kennenlernt, sieht aber schon wieder alles anders aus.

Arnon:
Arnon, der Geheimnisvolle. Nur Mel scheint ihn sehen zu können, obwohl Arnon ein Betreuer im Camp zu sein scheint. Anfangs ist er sehr krypisch und gibt nichts von sich oder seinen Absichten preis.

Schreibstil und Handlung:

Ela Mangs Schreibstil fand ich in dem ersten Teil von "Menduria" schon klasse. Er ist locker und leicht, sehr jugendlich und flüssig. Man kann sich einfach in die Geschichte fallen lassen und Mel dabei begleiten, Arnons Geheimnis zu lüften.

Aufgrund der geringen Seitenzahl nimmt die Handlung schnell Fahrt auf. Man packt mit den beiden Mädels die Koffer und ist wenig später am Flughafen von Kroatien und wartet auf ihr persönliches Taxi. Mit Witz und Wortgewand entlockt Ela dem Leser in vielen Szenen ein Grinsen und macht es so zu einem tollen Buch.

An einigen Stellen hätte ich mir jedoch mehr Tiefgang oder Hintergründe gewünscht. Vor allem in Bezug auf einige Charaktere und auf die Beziehung zwischen Mel und Arnon. An Drama und Spannung hat es weniger gemangelt, langweilig wurde es nie.

Durch diese kleine Geschichte habe ich mich in meine Zeiten im Sommercamp zurückversetzt gefühlt und habe sehr gern daran zurück gedacht, wie es war "so weit weg" von zu Hause zu sein und später aber doch nicht mehr weg zu wollen.

Für eine Anzahl von 100 Seiten ist dieses Buch eine gelungene Geschichte für zwischendurch, die man sich gerade an einem kalten Herbsttag ruhig zu Gemüte führen kann.

Fazit:

Eine süße Geschichte, in die man schnell eintauchen kann. Ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Bewertung:

❤❤❤❤

Ich danke uebersinnlich bei Ueberreuter für das Bereitstellen des digitalen Leseexemplares! <3 

"Schwarze Schwingen - Todesengel küsst man nicht" ist u.a. bei Amazon erhältlich.

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