Rezension - Ein bisschen wie Unendlichkeit -


Titel: Ein bisschen wie Unendlichkeit 
Originaltitel: The Square Root of Summer
Autor: Harriet Reuter Hapgood
Übersetzung: Susanne Hornfeck
Genre: Jugendbuch
Verlag: Fischer KJB
Seiten: 384
Format: Gebundene Ausgabe 
weitere Formate: Ebook
Erscheinen: 23.02.2017
Altersfreigabe: Ab 14 Jahren
Preis: 16,99 € (Gebundene Ausgabe), 14,99 € (Ebook)
ISBN: 978-3-7373-4033-5
Reihe: nein


Klappentext: 

»So ist es, wenn man jemanden liebt.
So ist es, wenn man um jemanden trauert.
Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.

Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Cover:

Ein traumhaft schönes Buch, was ich da bei einer Leserunde von Lovelybooks als Hardcover bekommen habe. Es beinhaltet meine Lieblingsfarben und lässt diese sich in einem tollen Hintergrund  vereinen. Dieser ist matt. Die weiße Schrift ist glänzend und als besonderen Hingucker hat der Verlag den Schutzumschlag mit unzähligen Sternen ausgestattet, die beim richten Lichteinfall regelrecht funkeln. Wieder ein wunderschönes Buch! ❤

Hauptfiguren:

Gottie:
Gottie ist ein sehr intelligentes Mädchen, das sich nicht an anderen orientiert, sondern ihr eigenes Ding macht. Nicht zuletzt wird sie so sein, weil ihr Opa Grey auch eine sehr spezielle Persönlichkeit gehabt hat, die aber beide sehr sympathisch macht. Gottie geht die Dinge einfach anders an als andere, hat einen speziellen Humor und ist zudem ein Ass in Physik.

Thomas:
Thomas ist die "Sandkastenliebe" von Gottie. Als er einfach wegzog, war das für Gottie schwer zu verkraften. Schließlich waren beide unzertrennlich. Nicht selten spielte Thomas Streiche oder steckte wegen anderer Sachen in Schwierigkeiten.

Schreibstil und Handlung:

Die Geschichte beginnt direkt mit einer skurrilen Situation von Gottie. Man lernt sie sehr schnell kennen und merkt, dass sie ihre ganz eigene Sicht der Dinge hat. Ihre unkonventionelle Art die Welt zu sehen und sich in ihr zu bewegen, macht sie unheimlich sympathisch.

Dass sie ein Genie auf dem Gebiet der Physik ist, ist zwar mehr Nebensache, spielt aber bei einigen Situationen im Buch eine große Rolle. Trotzdem muss der Leser nicht auch ein Ass auf diesem Gebiet sein, um das Buch zu verstehen. An einigen Punkten war ich jedoch etwas enttäuscht, dass ich nicht zu hundert Prozent verstanden habe, was Gottie mir mit einigen Formeln erklären wollte.  :D Dies tat der Geschichte und deren Tiefgang keinen Abbruch, jedoch hat es den Lesefluss öfters stocken lassen.

Dies finde ich sehr schade und deshalb gibt es auch den Abzug, denn somit war das alles für mich nicht ganz rund. Ich tauchte dadurch öfter aus dem Emotionen auf und es dauert etwas bis ich gefühlsmäßig wieder voll dabei war. Manchmal kam dann aber schon wieder eine wissenschaftliche Erklärung...

Insgesamt sind die Figuren sehr sympathisch und die Geschichte ist etwas Besonderes.  Die Idee dahinter lässt den Leser so zurück, dass er alles erst einmal Revue passieren lassen muss, um alles zu verdauen. 

Fazit:

Ein Buch, das mich mitgerissen hat, manchmal im Regen hat stehen lassen und doch etwas ganz Besonderes ist. 

Bewertung:


"Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist u.a. bei Amazon erhältlich.

Lest unbedingt mal rein:
Leseprobe (pdf-Download Verlag)

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